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Fall #1
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Demografie: 5 Jahre alt, Weiblich
Indikation: Kopfschmerzen, Somnolenz

Fall #1

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Befunde

CT

MRT

Kommentierte Bilder & Illustrationen

Midline posterior fossa mass with a superior solid component (red arrow) and inferior peripherally-enhancing cystic component (yellow arrow).

Midline posterior fossa mass with a superior solid component (red arrow) and inferior peripherally-enhancing cystic component (yellow arrow).

Associated obstructive hydrocephalus with subependymal edema (red arrows).

Associated obstructive hydrocephalus with subependymal edema (red arrows).

Diagnose

Pilozytisches Astrozytom

Wichtige Bildgebungsmerkmale

  • Das Erscheinungsbild "Zyste mit Knoten" ist klassisch, eine Minderheit der Tumoren zeigt jedoch keine zystischen Komponenten
  • Die solide Komponente ist im CT im Vergleich zum Hirnparenchym in der Regel hypoattenuierend, T2-hyperintens, solide kontrastmittelaufnehmend und zeigt keine Diffusionsrestriktion
  • Interne Blutungen sind selten
  • Verkalkungen werden in der Regel nicht beobachtet

Differentialdiagnose

  • Ependymom - Kräftig kontrastmittelaufnehmende Tumoren mit Prädilektion für den vierten Ventrikel bei Kindern; diese neigen dazu, formbarer zu sein (einschließlich des charakteristischen Erscheinungsbilds von Tumor, der durch die Foramina Luschkae hervorquillt) und weisen seltener zystische Komponenten auf
  • Medulloblastom - Kräftig kontrastmittelaufnehmende, häufig mittellinienständige Tumoren der hinteren Schädelgrube; diese treten tendenziell in jüngerem Alter auf (3-9 Jahre) und zeigen klassischerweise eine Diffusionsrestriktion
  • Hämangioblastom - Ebenfalls "Zyste-mit-Knoten"-Tumoren; diese kommen häufiger bei Erwachsenen und bei Patienten mit Von-Hippel-Lindau-Syndrom vor
  • Hochgradiges Gliom - Diese treten tendenziell bei älteren Kindern auf und sind oft heterogener und unscharf begrenzt als JPA. Im Gegensatz zu JPA neigen diese zudem zur Liquordissemination

Diskussion

  • Juvenile pilozytische Astrozytome (JPA) sind die häufigsten Tumoren der hinteren Schädelgrube bei Kindern mit einem Inzidenzgipfel zwischen 5 und 13 Jahren
  • JPA sind WHO-Grad-1-Tumoren
  • Die meisten JPA der hinteren Schädelgrube treten sporadisch auf; Optikusgliome (OPG) weisen jedoch eine starke Assoziation mit Neurofibromatose Typ 1 auf

Merksätze

  • Denken Sie an ein JPA, wenn Sie eine "Zyste-mit-Knoten"-Raumforderung oder eine beliebige kontrastmittelaufnehmende Raumforderung in der hinteren Schädelgrube bei einem Kind sehen
  • Es besteht eine starke Assoziation zwischen Optikusgliomen und NF1

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