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Befunde
- Die bekannten Frakturen der rechten C3- und linken C7-T1-Querfortsätze kommen in dieser Untersuchung nicht gut zur Darstellung
- Kein Hinweis auf traumatische Fehlstellung oder ligamentäre Verletzung
- T2/STIR-hyperintense intramedulläre Läsion, die sich von C7 bis T4 erstreckt, mit assoziierter spindelförmiger Myelonschwellung und daraus resultierender Aufhebung des Liquorsaums im Duralsack auf diesen Höhen
- Mögliche kleine Areale zystischer Veränderungen auf Höhe T1-T2
- Aufhebung der üblichen Halslordose zentriert auf C4-C5
- Geringgradige Anterolisthese bei C7-T1
- Geringgradige T2/STIR-Signalhyperintensität in den Endplatten um die Bandscheibe T2-T3, am ehesten degenerativer Genese
- Mehrsegmentale degenerative Veränderungen mit posterioren Bandscheiben-Osteophyten-Komplexen, Facettenhypertrophie und Unkovertebralspornbildung, die zu leichter bis mäßiger Spinalkanalstenose bei C5-C6 und C6-C7 sowie zu unterschiedlich stark ausgeprägter mehrsegmentaler Neuroforaminalstenose beitragen, mäßig ausgeprägt links bei C3-C4, rechts bei C5-C6 und beidseits bei C6-C7
Diagnose
Spinales Ependymom
Musterbericht
Die bekannten Frakturen der rechten C3- und linken C7-T1-Querfortsätze kommen in dieser Untersuchung nicht gut zur Darstellung. Kein Hinweis auf traumatische Fehlstellung oder ligamentäre Verletzung.
T2/STIR-hyperintense intramedulläre Läsion, die sich von C7 bis T4 erstreckt, mit assoziierter spindelförmiger Myelonschwellung und daraus resultierender Aufhebung des Liquorsaums im Duralsack auf diesen Höhen. Mögliche kleine Areale zystischer Veränderungen auf Höhe T1-T2. Diese Läsion ist primär verdächtig auf ein Neoplasma, wobei Ependymom und Astrozytom die wichtigsten Differentialdiagnosen darstellen. Neurochirurgische Vorstellung und Erwägung einer erneuten MRT mit und ohne Kontrastmittel zur weiteren Abklärung empfohlen.
Aufhebung der üblichen Halslordose zentriert auf C4-C5. Geringgradige Anterolisthese bei C7-T1. Geringgradiges Endplattenödem um die Bandscheibe T2-T3. Diese Befunde werden am ehesten als degenerativ eingestuft.
Mehrsegmentale degenerative Veränderungen mit posterioren Bandscheiben-Osteophyten-Komplexen, Facettenhypertrophie und Unkovertebralspornbildung, die zu leichter bis mäßiger Spinalkanalstenose bei C5-C6 und C6-C7 sowie zu unterschiedlich stark ausgeprägter mehrsegmentaler Neuroforaminalstenose beitragen, mäßig ausgeprägt links bei C3-C4, rechts bei C5-C6 und beidseits bei C6-C7.
Diskussion