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Fall #11

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Demografie: Male
Indikation: Fieber, Rückenschmerzen

Befunde

  • Wirbelkörperfrakturen T6-T8 mit 25 % anteriorem Höhenverlust bei T6, 70 % anteriorem Höhenverlust bei T7 und 50 % anteriorem Höhenverlust bei T8 mit assoziierter Kyphose. 2-3 mm Knochenretropulsion auf jedem dieser Niveaus, am stärksten ausgeprägt bei T7
  • Flüssigkeitsgefüllter Frakturspalt unmittelbar unterhalb der Deckplatte von T8 mit fleckigen T2/STIR-Signalhyperintensitäten und Kontrastmittelaufnahme in den Wirbelkörpern T6-T8
  • Minimale STIR-Signalhyperintensität in den Bandscheiben T6-T7 und T7-T8
  • Deckplattenfrakturen T1-T4 mit jeweils weniger als 25 % Höhenverlust, ohne entsprechende T2/STIR-Signalhyperintensität oder Kontrastmittelaufnahme
  • Kontrastmittelaufnehmendes epidurales Weichgewebe ventral von T6-T8 ohne diskrete randständig kontrastmittelaufnehmende Kollektion, das zu einer mittel- bis hochgradigen Spinalkanalstenose auf Höhe T7 beiträgt
  • Bilaterale Facettengelenksergüsse T6-T7 und T7-T8
  • Mittel- bis hochgradige bilaterale Neuroforamenstenosen T6-T7 und T7-T8
  • Kein abnormes Rückenmarkssignal
  • Ausgedehnte paraspinale Weichgewebs-Kontrastmittelaufnahme von T5-T8 mit bilateralen randständig kontrastmittelaufnehmenden Kollektionen, messend bis 1,5 x 2 x 4 cm links und 1 x 3 x 3 cm rechts auf Höhe T6-T7
  • Mittelgroßer linker Pleuraerguss

Diagnose

Tuberkulöse Spondylitis

Musterbericht

Befunde verdächtig auf eine Spondylodiszitis/Osteomyelitis T6-T7 und T7-T8 mit ventralem epiduralem Phlegmon und bilateralen paraspinalen Abszessen. Die paraspinalen Abszesse messen bis zu 1,5 x 2 x 4 cm links und 1 x 3 x 3 cm rechts auf Höhe T6-T7. Die relative Bandscheibenaussparung und die ausgedehnten paraspinalen infektiösen Komponenten lassen an eine Tuberkulose als mögliche Ätiologie denken.

Assoziierte akute/subakute pathologische Frakturen der Wirbelkörper T6-T8 mit 25 % anteriorem Höhenverlust bei T6, 70 % anteriorem Höhenverlust bei T7 und 50 % anteriorem Höhenverlust bei T8 sowie assoziierter Kyphose. 2-3 mm Knochenretropulsion auf jedem dieser Niveaus, am stärksten bei T7, was in Kombination mit dem epiduralen Phlegmon zu einer mittel- bis hochgradigen Spinalkanalstenose auf Höhe T7 führt. Kein abnormes Rückenmarkssignal.

Bilaterale Facettengelenksergüsse T6-T7 und T7-T8 mit unklarer Sterilität.

Alt erscheinende Deckplattenfrakturen T1-T4 mit jeweils weniger als 25 % Höhenverlust und ohne Knochenretropulsion.

Mittelgroßer linker Pleuraerguss.

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