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Befunde
- Diffusionsrestriktion im Bereich der bilateralen Nuclei caudati, Putamina, Pulvinar-Kerne der Thalami und der Hirnrinde
- Fleckige T2/FLAIR-Hyperintensitäten in der subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz
- Kein Hinweis auf eine akute Blutung, Raumforderung oder Hydrozephalus
- Bilaterale Pseudophakie
Diagnose
Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK)
Musterbericht
Diffusionsrestriktion im Bereich der bilateralen Nuclei caudati, Putamina, Pulvinar-Kerne der Thalami und der Hirnrinde. Dieses Erscheinungsbild erweckt insbesondere den Verdacht auf eine Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) angesichts der Verteilung der Befunde und der berichteten Demenzanamnese, obwohl viele andere Erkrankungen ein überlappendes Bildgebungsmuster aufweisen können, darunter schwere hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, toxisch/metabolische Störungen wie Lebererkrankung oder Hypoglykämie sowie infektiöse oder entzündliche Enzephalitis. Korrelation mit Liquoranalyse und Erwägung einer Verlaufsbildgebung zur weiteren Beurteilung empfohlen.
Fleckige T2/FLAIR-Hyperintensitäten in der subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz, die zwar unspezifisch sind, aber am ehesten Folgen einer chronischen Mikroangiopathie darstellen.
Kein Hinweis auf eine akute Blutung, Raumforderung oder Hydrozephalus.
Diskussion