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ui.case.use_touch_gestures
DICOM-HilfeSource: Local (us-east1-c)
Fall #1
Befunde
- Atlanto-okzipitale Dislokation mit ausgeprägterer Erweiterung des linken Atlanto-okzipitalgelenks im Vergleich zum rechten
- Beidseitige Erweiterung der C1-C2-Artikulation
- Erweiterung des Abstands zwischen den hinteren Bögen von C1 und C2
- Obere zervikale prävertebrale Schwellung
- Keine akute Fraktur
- Teilweise abgebildete endotracheale und enterale Sonden
Diagnose
Atlanto-okzipitale Dislokation
Musterbericht
Atlanto-okzipitale Dislokation mit atlanto-okzipitalen Abständen von 10 mm links und 6 mm rechts, verdächtig auf eine ausgedehnte Bandverletzung.
Geringergradige atlantoaxiale Dislokation/Dissoziation mit atlantoaxialen Abständen von 5 mm links und 6 mm rechts.
Eine HWS-MRT ohne Kontrastmittel könnte das Ausmass der Bandverletzungen weiter beurteilen.
Keine akute Fraktur.
Obere zervikale prävertebrale Schwellung.
Diskussion
- Beachte, dass Kinder, insbesondere kleine Kinder, nur selten Frakturen der Halswirbelsäule erleiden – selbst bei schwersten zervikalen Traumata findet sich oft keine Fraktur
- Achte genau auf Symmetrie und miss die Abstände, wenn auch nur der geringste Verdacht besteht (es kann sinnvoll sein, die Abstände bei kleinen Kindern frühzeitig routinemässig zu messen)
- Bei prävertebraler Schwellung sollte stets an eine zugrundeliegende Bandverletzung gedacht werden; auch bei normalen Abstandsmessungen sollte zumindest eine MRT zur weiteren Abklärung empfohlen werden
Kommentierte Bilder & Illustrationen
Diagram of helpful measurements to know.
Sagittal view of the major cervical spine ligaments.
Coronal view of the major ligaments at the craniocervical junction.
Types of craniocervical dislocation.
Verwandtes Video
Cervical Spine Trauma
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Literatur