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ui.case.use_touch_gestures
DICOM-HilfeSource: Local (us-east1-c)
Befunde
- Diffuse gasförmige Distension des Kolons mit relativem Mangel an Darmgas im Rektum
- Multiple chirurgische Clips über dem anatomischen Becken projizierend
- Mediane abdominelle chirurgische Klammern
- Wund-VAC-Schlauch über dem linken Hemipelvis projizierend
Diagnose
Dickdarmileus
Musterbericht
Diffuse gasförmige Distension des Kolons mit relativem Mangel an Darmgas im Rektum. Die Befunde könnten bei diesem postoperativen Patienten einem Ileus entsprechen, ein sich entwickelnder Dickdarmverschluss ist jedoch nicht ausgeschlossen. Aufmerksamkeit bei seriellen Röntgenaufnahmen empfohlen und Erwägung einer CT zur weiteren Abklärung bei ausbleibender klinischer Besserung.
Diskussion
- Der Dickdarmileus ist viel seltener als der Dünndarmileus und tritt am häufigsten bei älteren Patienten auf
- Die häufigste Ursache des Dickdarmileus ist eine maligne Erkrankung, gefolgt vom Volvulus
- Obwohl Röntgenaufnahmen in der Regel die dilatierten Kolonsegmente identifizieren können, differenzieren sie oft nicht eindeutig zwischen einer echten Obstruktion und Ursachen einer Pseudoobstruktion wie Ileus und Ogilvie-Syndrom. Die CT ist gewöhnlich der nächste Schritt bei klinischem Verdacht
- In diesem Fall hatte der Patient eine partielle Kolonobstruktion durch eine kolorektale Anastomosenstriktur