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Befunde
- Abnorme T2/STIR-Signalhyperintensität im Myelon von C5-C7, vorwiegend die Vorderhornzellen und in geringerem Maße die angrenzende weiße Substanz betreffend
- Keine assoziierte Kontrastmittelanreicherung oder Myelonschwellung
- Normales Marksignal
- Normale Achsenstellung
Diagnose
Querschnittsmyelitis
Musterbericht
Abnorme T2/STIR-Signalhyperintensität im Myelon von C5-C7, vorwiegend die Vorderhornzellen und in geringerem Maße die angrenzende weiße Substanz betreffend, ohne assoziierte Kontrastmittelanreicherung oder Myelonschwellung. Dieses Erscheinungsbild ist am ehesten verdächtig auf eine transverse Myelitis im Rahmen eines inflammatorischen/demyelinisierenden Prozesses (einschließlich ADEM) oder eine infektiöse Myelitis (insbesondere Enterovirus). Liquoranalyse zur weiteren Abklärung empfohlen. Obwohl eine Neoplasie angesichts fehlender Myelonschwellung und Kontrastmittelanreicherung als unwahrscheinlich erachtet wird, wird eine Verlaufsbildgebung nach Behandlung zur Beurteilung der Befundentwicklung empfohlen.
Diskussion