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Befunde
- Infiltratives kontrastmittelaufnehmendes Weichteilgewebe, das den linken Nervus opticus in der Orbitaspitze umgibt und die extraokulären Muskeln kontaktiert, mit deutlicher Vergrößerung des benachbarten M. rectus superior und M. rectus lateralis
- Diffus kontrastmittelaufnehmende, dural basierte Raumforderung entlang des Clivus und der rechten Ala major des Os sphenoidale mit Ausdehnung in den rechten Sinus cavernosus mit Kontakt zur rechten A. carotis interna am posterioren Knie und Terminus, den posterioren Anteil der Sella mit Verlagerung des Infundibulums der Hypophyse, die rechte Meckel-Höhle, die rechte mittlere Schädelgrube mit einer peritumoralen Zyste mit Masseneffekt auf den medialen rechten Temporallappen und die präpontine Zisterne mit Masseneffekt auf Mittelhirn und Pons, Ummauerung der A. basilaris (sowie des P1-Segments der rechten A. cerebri posterior, der rechten A. cerebelli superior und der rechten A. communicans posterior) und Verlagerung des zisternalen Segments des rechten N. trigeminus. Ein duraler Schwanz erstreckt sich nach inferior entlang des Clivus und in den rechten inneren Gehörgang
- Kein Hinweis auf akuten Infarkt, Blutung oder Hydrozephalus
Diagnose
Orbitaler Pseudotumor
Musterbericht
Infiltrativer Prozess in der linken Orbita mit extraokulärer Muskelbeteiligung, insbesondere des M. rectus superior und M. rectus lateralis, hinweisend auf einen orbitalen Pseudotumor, der mit einer IgG4-Erkrankung oder Sarkoidose zusammenhängen könnte.
Rechtes petroklivales Meningeom mit ausgedehnter Beteiligung angrenzender Strukturen einschließlich Invasion des Sinus cavernosus und der rechten Meckel-Höhle, Verlagerung des Infundibulums der Hypophyse, Verlagerung des zisternalen Segments des rechten N. trigeminus und Ummauerung der A. basilaris, des P1-Segments der rechten A. cerebri posterior, der rechten A. cerebelli superior und der rechten A. communicans posterior, die durchgängig erscheinen.
Kein Hinweis auf akuten Infarkt, Blutung oder Hydrozephalus.
Diskussion
Literatur