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Befunde
- Zahlreiche supra- und infratentorielle kontrastmittelaufnehmende Läsionen mit sowohl parenchymalen als auch leptomeningealen Krankheitsherden. Die größte Läsion ist im rechten Parietallappen zentriert und misst 2,5 x 2,3 cm mit randständiger Kontrastmittelaufnahme und Diffusionsrestriktion, jedoch ohne zentrale Diffusionsrestriktion
- Vasogenes Ödem in Verbindung mit vielen dieser Läsionen mit leichtem lokalem Masseneffekt, insbesondere im rechten Parietallappen, jedoch keine Mittellinienverlagerung und kein Hinweis auf Herniation oder Hydrozephalus
- Retentionszysten in der rechten Kieferhöhle und linken Keilbeinhöhle
Diagnose
Neurotoxoplasmose
Musterbericht
Zahlreiche supra- und infratentorielle kontrastmittelaufnehmende Läsionen mit sowohl parenchymalen als auch leptomeningealen Krankheitsherden. Die größte Läsion ist im rechten Parietallappen zentriert und misst 2,5 x 2,3 cm mit randständiger Kontrastmittelaufnahme, jedoch ohne zentrale Diffusionsrestriktion. Leichter lokaler Masseneffekt in Verbindung mit vielen dieser Läsionen, insbesondere im rechten Parietallappen, ohne Mittellinienverlagerung oder Hinweise auf Herniation oder Hydrozephalus. Dieses Erscheinungsbild ist am ehesten mit einer atypischen multifokalen intrakraniellen Infektion vereinbar, wobei differentialdiagnostisch angesichts der Anamnese Toxoplasmose, Kryptokokkose und Tuberkulose in Betracht kommen. Die Vielzahl der Läsionen und die leptomeningeale Beteiligung machen ein ZNS-Lymphom als alternative Differentialdiagnose weniger wahrscheinlich. Liquoranalyse zur weiteren Abklärung empfohlen.
Diskussion
Literatur