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Befunde
- Zahlreiche randständig kontrastmittelaufnehmende Läsionen im supra- und infratentoriellen Hirnareal mit folgenden Indexläsionen: 1,2 cm große Läsion im posterioren Anteil des linken Gyrus frontalis superior, 1,3 cm große kortikal gelegene Läsion im linken Gyrus frontalis inferior, 4 cm große Läsion in der rechten Kleinhirnhemisphäre angrenzend an den Sinus sigmoideus (der offen bleibt) und 2 cm große Läsion in der medialen linken Kleinhirnhemisphäre/im Vermis
- Die zerebellären Läsionen zeigen umgebendes vasogenes Ödem und Masseneffekt mit resultierender teilweiser Verstreichung des vierten Ventrikels und Herniation der Kleinhirntonsillen nach unten in das Foramen magnum mit leichter Enge des oberen zervikalen Rückenmarks im Foramen magnum. Leichte Erweiterung der Seitenventrikel und des dritten Ventrikels
- Leichtes vasogenes Ödem und lokaler Masseneffekt in Verbindung mit mehreren supratentoriellen Läsionen
- Mehrere Läsionen zeigen periphere Diffusionsrestriktion, aber keine der Läsionen zeigt eine zentrale Diffusionsrestriktion
- Mehrere Läsionen zeigen interne Suszeptibilitätsartefakte
- Kein Hinweis auf einen akuten Infarkt
Diagnose
Hirnmetastasen
Musterbericht
Zahlreiche randständig kontrastmittelaufnehmende Läsionen im supra- und infratentoriellen Hirnareal, die am meisten verdächtig auf metastatische Erkrankung sind. Mehrere Läsionen zeigen interne Suszeptibilitätsartefakte, vereinbar mit intraläsionalen Einblutungen. Keine assoziierte zentrale Diffusionsrestriktion, die auf einen Abszess hinweisen würde.
Assoziierter Masseneffekt in der hinteren Schädelgrube mit teilweiser Verstreichung des vierten Ventrikels und Herniation der Kleinhirntonsillen nach unten in das Foramen magnum mit leichter Enge des oberen zervikalen Rückenmarks im Foramen magnum.
Leichte Erweiterung der Seitenventrikel und des dritten Ventrikels, verdächtig auf einen leichten/beginnenden Hydrozephalus.
Kein Hinweis auf einen akuten Infarkt.
Diskussion
Literatur
Keine Referenzen für diesen Fall.