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Befunde
- Holocord T2/STIR-Signalhyperintensität von Höhe C2-C3 bis in das obere thorakale Rückenmark mit Arealen, deren Signalintensität gleich oder größer als die des Liquors ist
- Begleitende fleckige Kontrastmittelaufnahme und leichte Myelonschwellung
- Zusätzliche Areale fleckiger T2/STIR-Signalhyperintensität entlang der dorsalen Aspekte der Medulla oblongata und der kaudalen Brücke
- Keine signifikanten fokalen degenerativen Veränderungen
- Normales Knochenmarksignal und normale Wirbelkörperausrichtung
Diagnose
Diagnose demnächst verfügbar...
Musterbericht
Longitudinal-extensive Holocord-Läsion von C2-C3 bis in das obere thorakale Rückenmark mit Arealen, deren T2/STIR-Signalintensität gleich oder größer als die des Liquors ist. Begleitende fleckige Kontrastmittelaufnahme und leichte Myelonschwellung. Zusätzliche Areale fleckiger T2/STIR-Signalhyperintensität finden sich entlang der dorsalen Aspekte der Medulla oblongata und der kaudalen Brücke. Dieses Erscheinungsbild ist am ehesten mit einem demyelinisierenden Prozess vereinbar (mit primären Differenzialdiagnosen einschließlich Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und ADEM) oder einer infektiösen Enzephalomyelitis. Eine Liquoranalyse zur weiteren Abklärung wird empfohlen. Zusätzlich wird eine Bildgebung des restlichen Neuroaxis empfohlen, einschließlich Hirn-, Brustwirbelsäulen- und Lendenwirbelsäulen-MRT mit und ohne Kontrastmittel.
Diskussion