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Fall #1

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Demografie: Male
Indikation: L1-Berstungsfraktur, Schwäche der unteren Extremitäten

Fall #1

Befunde

  • Akute L1-Wirbelkörperfraktur mit ca. 30% Höhenminderung und 6 mm knöcherner Retropulsion mit resultierender fortgeschrittener Spinalkanalstenose auf dieser Höhe
  • Ventrales epidurales Hämatom, das sich von der L1-Fraktur nach kaudal bis zur Höhe der L4-Deckplatte erstreckt, mit einer Dicke von bis zu 5 mm und resultierender fortgeschrittener Spinalkanalstenose bei L1-L2, mäßiger Spinalkanalstenose bei L2-L3 und leichter Spinalkanalstenose bei L3-L4
  • Mögliche fokale Ruptur des vorderen und hinteren Längsbandes auf Höhe von L1
  • T2/STIR-Signalhyperintensität im T12-L1-Interspinalband und im Supraspinalband auf Höhe von T12 mit fokaler Ruptur
  • Prävertebrales Ödem von L1-L2
  • T1/T2/STIR-hyperintense Läsionen in den T12- und L3-Wirbelkörpern, am ehesten vereinbar mit atypischen vertebralen venösen Malformationen (Hämangiomen)
  • Diskusdehydratation und Höhenminderung bei L5-S1
  • Facettenhypertrophie und Ligamentum-flavum-Verdickung tragen zur leichten bilateralen Neuroforaminalstenose bei L4-L5 und L5-S1 bei
  • Der Conus medullaris endet in normaler Position ohne Signalveränderung
  • Geringe Anterolisthese bei L4-L5

Diagnose

Epidurales Hämatom

Ligamentäre Verletzung

Musterbericht

Akute L1-Wirbelkörperfraktur mit ca. 30% Höhenminderung und 6 mm knöcherner Retropulsion mit resultierender fortgeschrittener Spinalkanalstenose auf dieser Höhe. Keine pathologische Signalveränderung des Conus.

Ventrales epidurales Hämatom, das sich von der L1-Fraktur nach kaudal bis zur Höhe der L4-Deckplatte erstreckt, mit einer Dicke von bis zu 5 mm und resultierender fortgeschrittener Spinalkanalstenose bei L1-L2, mäßiger Spinalkanalstenose bei L2-L3 und leichter Spinalkanalstenose bei L3-L4.

Mögliche fokale Ruptur des vorderen und hinteren Längsbandes auf Höhe von L1.

Interspinal- und Supraspinalbandverletzung bei T12-L1 mit fokaler Ruptur des Supraspinalbandes angrenzend an den T12-Dornfortsatz.

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