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Fall #2

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Demografie: Female

Befunde

Thorax

  • Endotrachealtubus endet oberhalb der Carina
  • Leicht dilatierter, flüssigkeitsgefüllter Ösophagus
  • Leichte Ektasie der Aorta ascendens mit einem Durchmesser von bis zu 4,2 cm
  • Leichte abhängige bilaterale Unterlappenopazitäten

Abdomen/Becken

  • Milzlazeration mit einer Tiefe von > 3 cm und umgebendem Hämoperitoneum. Kein Hinweis auf aktive Blutung oder Pseudoaneurysma
  • Geringes perihepatisches Hämoperitoneum. Fokale Einkerbung am medialen Rand der inferioren Spitze des rechten Leberlappens, am ehesten chronisch
  • Verstreute subzentimetergroße hepatische Hypodensitäten, die zu klein zur Charakterisierung sind. Wahrscheinlich kleines verkalktes Granulom in Segment 6
  • Bilaterale subzentimetergroße renale Hypodensitäten, zu klein zur Charakterisierung
  • Magensonde endet im Magenfundus
  • Die Harnblase ist um einen Foley-Katheter dekomprimiert, mit Gas in der Blase wahrscheinlich instrumentierungsbedingt

MSK

  • Akute Frakturen der linken dritten bis zehnten Rippen mit Segmentfrakturen der linken siebten bis neunten Rippen
  • Teilweise abgebildete akute Trümmerfraktur des distalen linken Humerus mit subkutanem Emphysem
  • Umschriebene Aufhellung im linken Darmbeinflügel, die kongenital, postprozedural oder Folge eines alten Traumas sein kann
  • L1- und L2-vertebrale venöse Malformationen (Hämangiome)
  • Schwere S-förmige thorakolumbale Skoliose mit mehrsegmentaler Fusion der dorsalen Elemente

Diagnose

Milzlazeration

Musterbericht

Milzlazeration Grad III mit umgebendem Hämoperitoneum. Kein Hinweis auf aktive Blutung oder Pseudoaneurysmabildung.

Akute Frakturen der linken dritten bis zehnten Rippen einschließlich Segmentfrakturen der siebten bis neunten Rippen.

Teilweise abgebildete akute Trümmerfraktur des distalen linken Humerus mit benachbarten Weichteilgaseinschlüssen, was den Verdacht auf eine offene Fraktur aufwirft.

Flüssigkeitsgefüllter Ösophagus, was ein Aspirationsrisiko für den Patienten darstellt.

Abhängige bilaterale Unterlappenopazitäten können auf Atelektase und/oder Aspiration zurückzuführen sein.

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