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Befunde
- T2/STIR-Signalhyperintensität in den anterosuperior und anteroinferior gelegenen Ecken der T5-T6-, T8-T10- und T12-L2-Wirbelkörper
- T2/STIR-Signalhyperintensität assoziiert mit multiplen bilateralen Kostovertebralgelenken
- Wahrscheinlich mehrsegmentale überbrückende anteriore Syndesmophyten
- Normale Ausrichtung
- Normales Rückenmarkssignal
- Bandscheibenräume sind erhalten
Diagnose
Morbus Bechterew
Musterbericht
Ödem in den anterioren Anteilen der Endplatten um die T5-T6-, T8-T9-, T9-T10-, T12-L1- und L1-L2-Bandscheiben, Ödem um multiple bilaterale Kostovertebralgelenke und wahrscheinlich mehrsegmentale überbrückende anteriore Syndesmophyten. Diese Befunde sind am ehesten hinweisend auf eine entzündliche Spondylarthropathie, insbesondere Morbus Bechterew. Rheumatologische Abklärung empfohlen.
Angesichts der erhöhten Frakturanfälligkeit bei Patienten mit Morbus Bechterew sollte bei Traumaanamnese ein dediziertes CT zur weiteren Abklärung erwogen werden.
Kein abnormales Rückenmarkssignal oder signifikanter Masseneffekt auf den Duralsack in der Brustwirbelsäule.
Diskussion