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Fall #32

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Demografie: Male
Indikation: Rechtsseitige Fazialisparese, Zustand nach Ganzhirnbest...
Rechtsseitige Fazialisparese, Zustand nach Ganzhirnbestrahlung bei metastasiertem Karzinom

Befunde

  • Ausgedehnte kortikale und leptomeningeale Kontrastmittelanreicherung der linken Großhirnhemisphäre entlang der linken Sylvischen Fissur mit überlagernder leichter duraler Verdickung und Anreicherung
  • Areale leichter kortikaler Diffusionsrestriktion in der linken Großhirnhemisphäre, insbesondere temporoparietal
  • Areale von Enzephalomalazie im linken mittleren Kleinhirnstiel und der linken Kleinhirnhemisphäre
  • Konfluierende T2/FLAIR-Hyperintensität in der subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz
  • Über das Alter hinausgehender generalisierter zerebraler und zerebellärer Volumenverlust
  • Kein Hinweis auf akute Blutung oder Hydrozephalus
  • T2-hyperintenses Signal im linken Mittelohr und den linken Mastoidzellen mit ausgedehnter Kontrastmittelanreicherung im linken Mastoid des Temporalknochens mit Ausdehnung in den äußeren Gehörgang und anteromedial über die Schädelbasis

Diagnose

Schlaganfallartige Migräneattacken nach Strahlentherapie (SMART)-Syndrom

Musterbericht

Ausgedehnte kortikale und leptomeningeale Kontrastmittelanreicherung der linken Großhirnhemisphäre entlang der linken Sylvischen Fissur mit überlagernden Arealen kortikaler Diffusionsrestriktion. Diese Befunde könnten eine intrakranielle Ausbreitung einer Infektion bei Otomastoiditis darstellen, wobei ein SMART-Syndrom bei Zustand nach Ganzhirnbestrahlung eine zusätzliche Differentialdiagnose ist. Kein Hinweis auf parenchymalen Abszess, extraaxiale Ansammlung, akute Blutung oder Hydrozephalus.

Befunde vereinbar mit Otomastoiditis und möglicher angrenzender Schädelbasisosteomyelitis. Kontrastmittelverstärktes Felsenbein-CT und HNO-Konsil empfohlen.

Areale von Enzephalomalazie im linken mittleren Kleinhirnstiel und der linken Kleinhirnhemisphäre entsprechen wahrscheinlich vorbehandelten Läsionen.

Hintergrund eines über das Alter hinausgehenden generalisierten zerebralen und zerebellären Volumenverlusts und konfluierender T2/FLAIR-Hyperintensität in der subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz, die unspezifisch ist, aber wahrscheinlich eine Kombination aus Behandlungsfolgen und chronischer Mikroangiopathie darstellt.

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