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Befunde
- T1-Hyperintensität im linken Putamen
- Kein Hinweis auf akuten Infarkt, Raumforderungseffekt oder Hydrozephalus
- Vereinzelte T2/FLAIR-Hyperintensitäten in der bilateralen subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz
- Bilaterale Basalganglienverkalkungen
- Kleine Mukusretentionszysten in der rechten Kieferhöhle
- 15 mm T2-hyperintense Struktur im linken parapharyngealen Raum
Diagnose
Nicht-ketotische hyperglykämische Hemichorea-Hemiballismus
Musterbericht
T1-Hyperintensität im linken Putamen, die bei den klinisch berichteten kontralateralen Zuckungsbewegungen am ehesten einem nicht-ketotischen hyperglykämischen Hemichorea-Hemiballismus zugeordnet wird. Andere toxisch/metabolische Störungen, die mit T1-Hyperintensität in den Basalganglien assoziiert sind, werden aufgrund der ausgeprägten Asymmetrie als unwahrscheinlich erachtet.
Kein Hinweis auf akuten Infarkt, Raumforderungseffekt oder Hydrozephalus.
Vereinzelte T2/FLAIR-Hyperintensitäten in der bilateralen subkortikalen und periventrikulären weißen Substanz, die zwar unspezifisch sind, aber am ehesten einer chronischen Mikroangiopathie zugeordnet werden.
15 mm T2-hyperintense Struktur im linken parapharyngealen Raum, die eine Zyste, einen Nervenscheidentumor oder eine Speicheldrüsenneoplasie darstellen könnte. HNO-Vorstellung zur weiteren Abklärung empfohlen.
Diskussion