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Befunde
- Dünne subdurale Kollektion entlang der interhemisphärischen Falx mit 2 mm Dicke
- Minimale Suszeptibilitätsartefakte in den abhängigen Anteilen der Hinterhörner beider Seitenventrikel
- Zusätzlicher kleiner Fokus von Suszeptibilitätsartefakt in der rechten frontalen weissen Substanz
- Zurückliegende lakunäre Infarkte in der linken frontalen periventrikulären weissen Substanz und im linken Caudatus-Körper
- Generalisierter zerebraler Volumenverlust
- Fleckige subkortikale und periventrikuläre T2/FLAIR-Hyperintensitäten der weissen Substanz
- Bilaterale subgaleale Kopfhaut-Flüssigkeitskollektionen
- Linksseitiger Mastoid- und Mittelohrerguss mit möglicherweise asymmetrischem Weichteilgewebe im linken posterioren Nasopharynx
- Mässige Schleimhautverdickung der linken Kieferhöhle
- Bilaterale Pseudophakie
- Postoperative Veränderungen der oberen Halswirbelsäule mit pathologischem Signal zentral im oberen zervikalen Myelon
Diagnose
Subduralhämatom
Musterbericht
Dünnes Subduralhämatom entlang der interhemisphärischen Falx mit 2 mm Dicke ohne assoziierten Masseneffekt.
Minimale Suszeptibilitätsartefakte in den abhängigen Anteilen der Hinterhörner beider Seitenventrikel stellen eine altersunbestimmte minimale intraventrikuläre Blutung dar.
Ein zusätzlicher kleiner Fokus von Suszeptibilitätsartefakt in der rechten frontalen weissen Substanz stellt wahrscheinlich Folgezustände einer früheren Mikroblutung dar.
Zurückliegende lakunäre Infarkte in der linken frontalen periventrikulären weissen Substanz und im linken Caudatus-Körper vor dem Hintergrund eines generalisierten zerebralen Volumenverlusts und einer chronischen Kleingefässerkrankung.
Linksseitiger Mastoid- und Mittelohrerguss mit möglicherweise asymmetrischem Weichteilgewebe im linken posterioren Nasopharynx. Empfohlen wird eine Korrelation mit direkter visueller Inspektion zum Ausschluss eines obstruierenden Schleimhautneoplasmas.
Postoperative Veränderungen der oberen Halswirbelsäule mit pathologischem Signal zentral im oberen zervikalen Myelon, möglicherweise eine Myelomalazie darstellend. Empfohlen wird eine Korrelation mit dedizierter MR-Bildgebung der Halswirbelsäule.
Diskussion