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Befunde
- Große heterogene Läsion, zentriert im dorsalen rechten Thalamus, mit den Maßen 4 x 2 cm, mit zentraler T2-Signalhyperintensität, zentraler Diffusionsrestriktion, einem Rand peripherer T2-Signalhypointensität und peripherem Enhancement
- Umgebende T2/FLAIR-Hyperintensität im ventralen rechten Thalamus, hinteren Schenkel der rechten Capsula interna, posterioren rechten Gyrus parahippocampalis, rechten Pedunculus cerebri, rechten Anteil des Mittelhirns sowie im posterioren Balken und Splenium des Corpus callosum
- Assoziierter Masseneffekt mit 5 mm Mittellinienverschiebung von rechts nach links und Kompression des dritten Ventrikels
- Fleckige Areale von T2/FLAIR-Signalhyperintensität und Diffusionsrestriktion in den bilateralen parasagittalen Parietal- und Okzipitallappen, der inferioren linken temporo-okzipitalen Region und beiden Kleinhirnhemisphären mit diffusem leptomeningealem Enhancement und multifokaler sulcaler FLAIR-Signalhyperintensität
- Zusätzliche Areale der Diffusionsrestriktion in den bilateralen Hippocampi und im Splenium des Corpus callosum
- Linksfrontaler Zugang einer Ventrikeldrainage, die im linken Seitenventrikel nahe dem Foramen Monroi endet, mit schlitzförmiger Erscheinung des linken Seitenventrikels
- Suszeptibilitätsartefakt und Diffusionsrestriktion entlang des intrakraniellen Verlaufs der Drainage sowie in den links mehr als rechts Seitenventrikeln
- Geringes extraaxiales Suszeptibilitätsartefakt über dem linken Frontallappen
- Bilaterale periventrikuläre T2/FLAIR-Signalhyperintensität
- Rechts mehr als links Mastoidergüsse
Diagnose
Abszess/Zerebritis, Meningitis, zytotoxische Läsion des Corpus callosum (CLOCC)
Musterbericht
Befunde verdächtig auf einen rechten Thalamusabszess mit den Maßen 4 x 2 cm mit umgebendem vasogenem Ödem und assoziiertem Masseneffekt mit 5 mm Mittellinienverschiebung von rechts nach links und Kompression des dritten Ventrikels.
Linksfrontaler Zugang einer Ventrikeldrainage, die im linken Seitenventrikel nahe dem Foramen Monroi endet, ohne Hinweis auf Hydrozephalus. Geringes Volumen einer Blutung entlang des extraaxialen und intraparenchymalen Verlaufs des Katheters mit Diffusionsrestriktion entlang des Katheterkanals, vereinbar mit devitalisiertem Gewebe. Wahrscheinlich residuales transependymales Ödem bei nun gebessertem Hydrozephalus.
Befunde vereinbar mit Meningitis und geringem Volumen subarachnoidalem Exsudat oder proteinreichem Material. Kein diskretes extraaxiales Empyem/Abszess. Fleckige Areale von T2/FLAIR-Signalhyperintensität und Diffusionsrestriktion in den bilateralen parasagittalen Parietal- und Okzipitallappen, der inferioren linken temporo-okzipitalen Region und beiden Kleinhirnhemisphären können mit Zerebritis und/oder Infarktarealen zusammenhängen.
Zusätzliche Areale der Diffusionsrestriktion in den bilateralen Hippocampi hängen wahrscheinlich mit Krampfaktivität zusammen. Areale der Diffusionsrestriktion im Splenium des Corpus callosum hängen wahrscheinlich mit Krampfaktivität oder Infektion zusammen.
Diskussion
Literatur