PRO-Plan erforderlich
Schalten Sie diesen Fall mit einer PRO-Mitgliedschaft frei
Fall #1
Befunde
Unterer Thorax
- Kleiner rechter und minimaler linker Pleuraerguss
- Leichte abhängige Atelektasen
Abdomen/Becken
- Multifokales submukosales Ödem/Hyperenhancement vom Ösophagus bis zum Rektum mit stärkster Beteiligung des Duodenums und des proximalen Kolons
- Dilatierter, flüssigkeitsgefüllter unterer thorakaler Ösophagus
- Postoperative Veränderungen nach kürzlicher Appendektomie mit geringem abdominopelvinem Aszites, insbesondere in der rechten parakolischen Rinne
- Periportales Ödem in der Leber
- Subzentimeter hepatische Hypoattenuierungen, die zu klein zur Charakterisierung sind
- Leichte Aufweitung beider Nierenbeckenkelchsysteme
- Urotheliale Verdickung und Anreicherung der bilateralen Ureteren, insbesondere distal
- Diffuses mesenteriales Ödem
- Geringe freie intraperitoneale Lufteinschlüsse, einschließlich angrenzend an die Leberkuppe und die linke Pfortader
MSK
- Keine akuten ossären Befunde
- Leichte Retrolisthesis von L5 auf S1
- Bauchwandödem
Diagnose
Kleingefäßvaskulitis
Musterbericht
Unspezifisches multifokales submukosales Ödem des gesamten Darmtrakts vom Ösophagus bis zum Rektum mit ausgeprägtem Ödem des Duodenums und proximalen Kolons. Bei dieser Patientin mit Lupus sind diese Befunde besonders verdächtig auf eine Kleingefäßvaskulitis. Infektiöse/entzündliche Enteritis/Kolitis ist ebenfalls differentialdiagnostisch zu erwägen, wird aber aufgrund der Verteilung und des diskontinuierlichen Befalls als weniger wahrscheinlich erachtet.
Postoperative Veränderungen nach Appendektomie ohne abgekapselte intraabdominelle Kollektion. Geringe intraperitoneale freie Luft ist wahrscheinlich postoperativ.
Distendierter, flüssigkeitsgefüllter unterer thorakaler Ösophagus, was ein Aspirationsrisiko darstellt.
Befunde hinweisend auf Volumenüberlastung, einschließlich kleiner Pleuraergüsse, mesenteriales Ödem, geringer abdominopelviner Aszites und Bauchwandödem.
Leichte Aufweitung der bilateralen Nierenbeckenkelchsysteme mit urothelialer Verdickung und Anreicherung beider Ureteren. Obwohl dies sekundär durch angrenzende Entzündung bedingt sein könnte, empfiehlt sich die Korrelation mit einer Urinanalyse bei klinischem Verdacht auf einen Harnwegsinfekt.
Diskussion